Salate, Bratlinge, Hauptgerichte


Blattsalat mit würzigem Gurken-Dressing

 

Feldsalat

grüner oder roter Blattsalat

1 Steinchampignon in Scheiben geschnitten

einige Gurkenscheiben

einige Rettich- oder Radieschenscheiben

 

1 Eßlöffel Zitronensaft frisch gepreßt

ca 5 cm Schlangengurke mit Schale

1 kleiner Apfel

1 Teelöffel Apfeldicksaft

etwas Kräutersalz

einige Blättchen Petersilie

 

Salat waschen und auf einem Teller anrichten.

Mit den Scheiben von Champignon, Gurke und Rettich (oder Radieschen) belegen.

 

Apfel entkernen und in kleine Stücke schneiden, Gurke ebenfalls in Stücke schneiden, mit Zitronensaft,Apfeldicksaft, Kräutersalz und Petersilie in den Mixer geben und fein mixen. Das Dressing getrennt zum Salat servieren.

 

Obwohl das Dressing vollkommen frei von Essig und Öl ist, schmeckt es würzig und frisch.

Nach dem medizinischen Medium Anthony William ist Essig ungünstig für die Leber und auch gesunde Fette und Öle sollten äußerst sparsam verwendet werden. Anthony William empfiehlt in seinen Büchern, Fett überhaupt erst am Abend zu essen:

"Heile deine Leber" 2019 Verlag Arkana und "Heile dich selbst- Medical Detox" 2021 Verlag Arkana


Feldsalat mit Champignons & Feigen-Senf-Dressing

 

2 Hände voll Feldsalat

3 kleine braune Champignons

1 Orange

1 getrocknete Feige

1 Teelöffel Senf

 

Feldsalat waschen und unten vorsichtig die Wurzelenden beschneiden, damit die Blattrosette erhalten bleibt.

 

Den Salat auf einem Teller anrichten.

Champignons waschen, trockenreiben, in feine Scheibchen schneiden und auf dem Feldsalat verteilen.

Orange halbieren, von einer Hälfte eine Scheibe abschneiden und in Viertel teilen, diese an den Tellerrand legen.

den Rest dieser Orangenhälfte schälen, in Stücke schneiden und auf dem Feldsalat anrichten.

 

Die andere Orangenhälfte auspressen.

Die Feige in sehr feine Scheibchen schneiden und mit dem Senf und dem Orangensaft zusammen fein mixen.

 

Sollten Sie keinen sehr hochtourigen Mixer haben, kann die kleingeschnittene Feige eine Zeit lang im Orangensaft eingeweicht werden.

 

Das Dressing vor dem Servieren über den Salat gießen oder getrennt dazu reichen.

 


Salat aus weißen Riesenbohnen

 

250 g Riesenbohnen 10-12 Stunden (z.B. über Nacht)

in viel Wasser einweichen

mindestens 1 Stunde kochen lassen

 

2 Eßlöffel Zitronensaft

1/2 Teelöffel Apfeldicksaft

1/2 Teelöffel Salz

scharfes Paprikapulver

italienische Würzkräuter

1 durchgepresste Knoblauchzehe

einige Salatblätter

1 Tomate

1 Spinatblatt oder gehackte Petersilie

 

Zitronensaft mit Apfeldicksaft, Salz, den Gewürzen und dem Knoblauch in einer Schüssel verrühren.

Die gekochten Bohnen vorsichtig untermischen und abgedeckt etwa 1 Stunde durchziehen lassen.

Zwischendurch ab und zu vorsichtig umrühren.

 

Die Salatblätter waschen und auf dem Teller auslegen, die Bohnen darauf anrichten und mit Tomatenscheiben und dem feingeschnittenen Spinatblatt (oder Petersilie) garnieren.

 

Dazu passen gut Buchweizen-Gemüse-Brotfladen. Das Rezept finden Sie bei den kreativen Frühstücksideen.

Kochen Sie die Bohnen (wie alle Hülsenfrüchte) immer ohne Salz, sonst werden sie nicht weich.


Kartoffel-Hafer-Bratlinge aus dem Backofen

 

3 größere mehligkochende Kartoffeln, Wasser

6 Eßlöffel glutenfreie Haferflocken (Kleinblatt)

1 Teelöffel Senf

1 Teelöffel Tamari Sojasauce

1 Teelöffel Quendel

1/2 Teelöffel Salz

1 Prise Galgant

1 durchgepreßte Knoblauchzehe

etwas frisch geriebene Muskatnuß

 

1 kleine rote Zwiebel in sehr feinen Würfeln

einige Tiefkühlerbsen

 

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, mit wenig Wasser in 20 Minuten weich kochen.

Das restliche Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen.

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Gewürze und Zwiebel-Würfelchen zu den gestampften Kartoffeln geben, zuletzt die unaufgetauten Erbsen hinzufügen und gut unterkneten.

Flache Küchle formen und auf das Backblech legen, ergibt etwa 13 Bratlinge.

Backzeit: 20-25 Minuten, zwischendurch eventuell einmal wenden.

 

Diese Variante mit Zwiebeln und Erbsen schmeckt mir sehr gut.

 

Zur Abwechslung könnten stattdessen auch Paprika-Pulver und feingeschnittene Paprikastreifen zum Grundteig gegeben werden.

 

Oder wie wäre es mit fein geraffelter Karotte und Petersilie? 

 

Vielleicht haben Sie noch weitere Ideen?

 

Diese Bratlinge kommen ganz ohne Fett aus und besonders genial finde ich, dass ich anschließend keine fettige Pfanne reinigen muß und auch keine fettbespritzte Herdplatte. Außerdem können die Küchle gut vorbereitet werden, der Grundteig ohne Zwiebeln und Erbsen hält sich gut im Kühlschrank.


Hafer-Gemüse-Bratlinge mit gebackenen Süßkartoffel-Scheiben

 

80 g glutenfreie Haferflocken Kleinblatt

100 ml Wasser

1/2 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Senf

1 Eßlöffel Tamari-Sojasauce

frisch geriebene Muskatnuß

italienische Würzkräuter

2 Eßlöffel Kastanienmehl

 

Das Wasser zum Kochen bringen, Haferflocken einrühren und kurz aufkochen, dann Senf, Gewürze und Kastanienmehl untermischen.

 

Dies ist der Grundteig, der mit beliebigen würzigen Gemüsen gemischt werden kann.

 

Hier verwendet:

1 Blatt Rotkohl in Streifen geschnitten

2 St. Rosenkohl geputzt und geviertelt

1 kleine Karotte in Würfel geschnitten

1 kleine Zwiebel geschält und in Würfel geschnitten

 

Das vorbereitete Gemüse in der Küchenmaschine möglichst fein häckseln und unter den Grundteig mischen,     kleine flache Bratlinge formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Ergibt etwa 8 kleine Bratlinge.

 

Um das Backblech ganz auszunutzen eine Süßkartoffel schälen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, diese auf dem Blech auslegen.

 

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben.

Möglichst mit Umluft alles etwa 20 Minuten backen.


Kürbis-Süßkartoffel-Püree mit Erbsen & Zucchini

 

1 kleiner Hokkaido-Kürbis ungeschält

1 Süßkartoffel geschält

Wasser

Salz

frisch geriebene Mußkatnuß

1/2 Teelöffel mildes Curry-Pulver

 

1 Tasse Tiefkühl-Erbsen

1 mittelgroße Zuchini

2 Eßlöffel Tamari Sojasauce

6 Eßlöffel Wasser

1 Knoblauchzehe gepreßt

1 Prise Galgant

gehackte Petersilie

 

Kürbis von den Kernen befreien, in Stücke schneiden und in einen großen Topf geben.

Süßkartoffel längs vierteln, in Stücke schneiden und oben auf den Kürbis legen.

Wasser angießen, bis knapp die Hälfte der Gemüsestücke bedeckt ist, zum Kochen bringen und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

 

Inzwischen Tamari und Wasser mit Galgant und Knoblauch in einer Pfanne mischen.

Die Tiefkühl-Erbsen in die Pfanne geben.

Zucchini längs vierteln, dann in Stücke schneiden und oben auf die Erbsen legen.

2 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen aufgetaut sind, dann unter Rühren weiter dünsten, bis die Zucchini weich, aber noch bißfest ist.

 

Das Kochwasser von Kürbis und Süßkartoffel in eine Tasse gießen und das Gemüse stampfen oder pürieren.

Eventuell etwas Kochwasser hinzufügen, bis das Püree die gewünschte Konsistenz hat.

(Den Rest als basische Brühe trinken, schmeckt aromatisch und süß.)

Das Püree mit Salz, Muskat und Curry würzen und mit dem Pfannengemüse anrichten.

Mit Petersilie bestreut servieren.

 

Dies ist ein leichtes Essen, das vollkommen ohne Fett auskommt und dennoch sättigt und nährt.

Grüne Erbsen sind sehr eiweißreich und die Farbkombination macht gute Laune.

Orange ist die Farbe der Lebensfreude und das leuchtende Orange von Kürbis und Süßkartoffel trägt viel gespeichertes Sonnenlicht in sich.

Ohne Salz, Muskat und Curry ist das Püree übrigens ein köstlicher Baby-Brei.


Grünkohl-Rosenkohl-Maronen-Töpfle

mit Süßkartoffeln

 

Etwa 5 Stängel Grünkohl

200 g Rosenkohl

1 Süßkartoffel

1 Päckchen gekochte Maronen, vakuumverpackt

200 ml Wasser

1-2 Lorbeerblätter

frisch geriebene Muskatnuß

Kräutersalz

 

Grünkohl waschen, die Blätter von den Stielen zupfen, grob schneiden und in einen großen weiten Topf geben.

Rosenkohl putzen und auf den Grünkohl legen.

Süßkartoffel schälen, vierteln und in ca. 1,5 cm breite Scheibchen schneiden, oben auf den Rosenkohl schichten.

Zuletzt die Maronen von der Verpackung befreien, die einzelnen Maronen voneinander lösen und ganz oben auf das Gemüse legen.

Lorbeerblätter, Muskat und Wasser zufügen und alles zum Kochen bringen, etwa 15 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis der Rosenkohl weich, aber noch bißfest ist.

Kräutersalz aufstreuen und vorsichtig umrühren,ohne dass die Süßkartoffeln zerfallen.

 

Dieses winterliche Gericht ist sehr sättigend und hinterläßt ein wohlig-zufriedenes Gefühl.

Als Kind und Jugendliche mochte ich keinen Grünkohl. Durch den Wolf gedreht und lange gekocht schmeckt er fade und gleichzeitig streng und hat mich immer an Kuhfladen erinnert.

Auf diese Weise wie hier im Rezept zubereitet hätte ich ihn wahrscheinlich gemocht, kurz gegart und bißfest harmoniert er wunderbar mit der Süße von Maronen und Süßkartoffel.


Pizza-Fladen (oder Gnocchi mit Tomatensauce)

 

3 mittelgroße mehligkochende Kartoffeln

Wasser

3 gehäufte Eßlöffel Kastanienmehl

1 Prise Salz

1 durchgepresste Knoblauchzehe

1 gestrichener Teelöffel Quendel

 

1 kleines Glas Bio-Tomatenmark

etwas Kräutersalz

italienische Würzkräuter

1/2 Teelöffel Apfeldicksaft

 

1 rote Zwiebel

1 -2 braune Champignons

1 Stück Zucchini

1 Stück rote Paprika

Petersilie oder das Grün einer Frühlingszwiebel

 

Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden,15 Minuten in wenig Wasser weichkochen, das übrige Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen. Das Püree etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Kastanienmehl, Salz, Knoblauch und Quendel zu den Stampfkartoffeln geben und zu einem formbaren Teig kneten, zwei Fladen formen und auf das vorbereitete Backblech legen, 15-20 Minuten backen.

 

Inzwischen das Tomatenmark mit etwas Wasser, Kräutersalz, den Würzkräutern und Apfeldicksaft verrühren.

Zwiebel schälen und in feine Scheiben oder Ringe schneiden,Champignons und Zucchini in dünne Scheiben schneiden, Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden.

 

Tomatensauce auf die Fladen streichen und dann das Gemüse dicht darauf schichten.

Das Blech wieder in den Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen, bis das Gemüse gar ist.

Die Pizza mit Petersilie oder dem Grün der Frühlingszwiebel garnieren.

 

Aus dem Pizzateig können Sie übrigens auch ganz köstliche Gnocchi zubereiten.

In diesem Fall eventuell noch einen zusätzlichen Eßlöffel Kastanienmehl unterkneten, kleine Kugeln formen, etwas flach drücken und in kochendes Salzwasser geben.

Nach kurzer Zeit schwimmen die Gnocchi an der Oberfläche und können herausgeschöpft werden.

Die Tomatensauce in einem kleinen Topf erwärmen und mit den Gnocchi anrichten.

 


Pilz-Küchle

 

200 g braune Champignons

1 rote Zwiebel

1 große Knoblauchzehe

2 Eßlöffel Kastanienmehl

1 Teelöffel Senf

1 Eßlöffel Tamari-Sojasauce

1/2 Teelöffel Salz

italienische Würzkräuter

scharfes Paprikapulver

160-200 g glutenfreie Haferflocken Kleinblatt

 

Champignons putzen, halbieren und dann in Scheiben schneiden.

Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden.

Knoblauchzehe schälen und in Scheibchen schneiden.

Das Gemüse zusammen in der Küchenmaschine möglichst fein häckseln, dann in eine Schüssel umfüllen.

Kastanienmehl, Senf, Tamari und Gewürze zugeben und alles gut mischen.

Zuletzt so viele Haferflocken unterkneten, bis ein gut formbarer Teig entsteht.

 

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Flache Küchle aus dem Teig formen und auf das Backblech legen.

Etwa 20 Minuten backen, dann auf einem Rost leicht abkühlen lassen.

 

Pilzaromatisch würzig und sättigend kommen diese Küchle daher.

Weil sie ohne Fett im Ofen gebacken werden, sind sie sehr bekömmlich. In der Pfanne in Öl gebratene Pilze sind dagegen schwer verdaulich und muten der Leber Schwerstarbeit zu.


Pilz-Paprika-Zucchini-Pfännle mit Hirse

 

6 Champignons

1 rote Paprika

1 Zucchini

2 Eßlöffel Tamari-Sojasauce

8 Eßlöffel Wasser

scharfes Paprikapulver

italienische Gewürzkräuter

2 Eßlöffel Tomatenmark

Kräutersalz

gehackte Petersilie

 

100 g Hirse

200 ml Wasser

1/2 Teelöffel Salz

 

Hirse mit Wasser und Salz in einem hohen Topf zum Kochen bringen, die Hitze rechtzeitig reduzieren und auf kleiner Flamme 15 Minuten köcheln lassen (Hirse kocht leicht über).

 

Champignons putzen, Stielenden abschneiden, halbieren und jede Hälfte in 4 Teile schneiden.

Paprika halbieren, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Zucchini längs vierteln und in ca. 1,5 cm große Stücke schneiden.

 

Tamari, Wasser, Paprika und italienische Kräuter in einer Pfanne vermischen, das vorbereitete Gemüse zugeben und unter Rühren garen, bis das Gemüse weich, aber noch bißfest ist (8-10 Minuten).

Tomatenmark und Kräutersalz unterrühren, mit der Hirse zusammen anrichten und mit Petersilie bestreuen.

 

Das Pfännle schmeckt auch gut zu Naturreis oder mit Vollkorn-Reis-Spirelli.

 


Rosenkohl-Süßkartoffel-Maronen-Auflauf

 

500 g Rosenkohl geputzt

1 Süßkartoffel geschält

200 g Maronen vorgekocht und vakuumverpackt

Wasser

 

 

1 kleine Fenchelknolle

2 mittelgroße mehligkochende Kartoffeln

1 große Knoblauchzehe geschält

1 Eßlöffel Zitronensaft

frisch geriebene Muskatnuß

Schabzigerklee

scharfes Paprikapulver

Kräutersalz

Wasser

 

Rosenkohl in einen weiten Topf geben,

Süßkartoffel längs vierteln, in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf den Rosenkohl schichten,

die ausgepackten und voneinander gelösten Maronen ganz oben auflegen,

Wasser angießen, bis das Gemüse knapp zur Hälfte bedeckt ist, etwa 10 Minuten kochen bis das Gemüse gar aber noch bißfest ist.

 

Fenchel halbieren und in Streifen schneiden, in einen hohen Topf geben.

Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und auf die Fenchelstreifen schichten.

Knoblauchzehe in feine Scheibchen schneiden und auf den Kartoffeln platzieren.

Wasser angießen, bis das Gemüse zur Hälfte bedeckt ist und 15-20 Minuten weich kochen lassen.

Zitronensaft und die Gewürze zufügen und alles fein pürieren.

 

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Rosenkohl-Süßkartoffel-Maronen-Mischung aus dem Kochwasser heben und in eine Auflaufform füllen.

Die Fenchel-Kartoffel-Creme eventuell mit dem Rosenkohl-Kochwasser verdünnen bis zur gewünschten Konsistenz.

Die Creme auf das Gemüse schichten und den Auflauf ca. 15 Minuten lang überbacken.

 

Die Fenchel-Kartoffel-Creme erinnert im überbackenen Zustand tatsächlich an geschmolzenen Käse, Schabzigerklee ist ein Gewürz, das vom Geschmack her auch ein wenig an Käse erinnert. Allerdings ist diese "Käse"-Creme frei von Fett und Tiereiweiß und noch dazu sehr gesund.

Der vorbereitete Auflauf kann gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden und eignet sich somit gut, wenn Gäste erwartet werden.

 


Würziger Gemüse-Eintopf

 

1 Zwiebel in feinen Würfeln

2 Staudensellerie-Stangen in feinen Scheibchen

200 g braune Champignons in Scheiben geschnitten

2-3 Knoblauchzehen fein gehackt oder durchgepresst

2 Karotten geschält und in Würfel geschnitten

1 Wurzelpetersilie geschält und in Würfel geschnitten

4 mittelgroße Kartoffeln geschält und in größere Stücke geschnitten

einige Tiefkühl-Erbsen

1 Teelöffel italienische Würzkräuter

scharfes Paprika-Pulver

2 Eßlöffel Tomatenmark

                                                                                            heißes Wasser

                                                                                            2 Eßlöffel Tamari-Sojasauce

 

Alle Gemüse vorbereiten.

In einem großen, weiten Topf Zwiebeln und Sellerie unter Rühren andünsten (ca. 2 Minuten).

Champignons und Tamari zugeben und ca. 5 Minuten weiterdünsten.

Knoblauch, Karotten und Wurzelpetersilie hinzufügen und noch 1 Minute weiter rühren.

Zuletzt die Kartoffeln und die Würzkräuter in den Topf füllen und unter Rühren eine weitere Minute schmoren.

Heißes Wasser angießen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist.

Tiefkühlerbsen oben aufstreuen und alles zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.

Tomatenmark einrühren und den Eintopf mit Petersilie bestreuen.

 

Dieser Eintopf ist durchwärmend und sättigend. Die Menge reicht für zwei Personen, oder über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt bietet er am nächsten Tag erneut ein würziges Geschmackserlebnis.                                                                                   

 


Pastinaken-Maronen-Süpple

 

Saft von 3 Orangen

1 kleines Stück Pastinake geschält

1 Staudensellerie-Stange

80 g Maronen vorgekocht und vakuumverpackt

1 kleine Knoblauchzehe

 

Orangen auspressen, Pastinake in kleine Würfel schneiden, Selleriestange in feine Scheibchen.

Knoblauchzehe schälen und fein schneiden und alles zusammen mit den Maronen fein mixen.

 

Es handelt sich auf Grund der vorgekochten Maronen nicht um eine reine Rohkost-Suppe.

Pastinake, Selleriestange und Knoblauch bringen die Würze, Orangensaft sorgt für fruchtige Frische und die Maronen tragen Süße und Sämigkeit bei, ein wahrhafter Genuß.

Die Suppe kann auch leicht erwärmt werden.

Sollten Sie keinen hochtourigen Mixer besitzen, dann ist es besser, Die Pastinake und die Selleriestange in wenig Wasser weichzukochen und dann erst mit den übrigen Zutatan zu mixen oder zu pürieren.

 


Gemüse-"Creme"-Suppe

 

1 kleine Wurzelpetersilie geschält

1 keines Stück Sellerie-Knolle geschält

1 Stange Staudensellerie

1 kleines Stück Romanesco oder Blumenkohl

1 Kartoffel geschält

Wasser

1 Teelöffel Zitronensaft

1/2 Teelöffel Apfeldicksaft

Salz, Galgant, frischgeriebene Muskatnuß

 

Das Gemüse klein schneiden, in einen hohen Topf geben und Wasser angießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist,

in 25 Minuten alles sehr weich kochen und mit den übrigen Zutaten fein pürieren.

 

Inzwischen esse ich die Suppe recht salzarm (mußte ich mich auch erst daran gewöhnen) und ohne Fett.

Selbstverständlich können Sie die Suppe mit Kräutersalz nachwürzen und z.B. mit eingeweichten und gemixten Cashewkernen als Ersatz für Sahne verfeinern.

Allerdings wäre es gesundheitlich wertvoll, den hohen Salzverbrauch herunterzufahren. Wir essen wohl alle zu viel Salz, mehr als unsere Nieren verarbeiten können. Unser Geschmackssinn braucht eine Weile, um sich umzustellen. Geschmack ist tatsächlich auch nur eine Gewohnheit.


Reis-Kürbis-Auberginen-Bratlinge

 

120 g Vollkorn-Reisflocken

150 mlWasser

1 Teelöffel Senf

2 Eßlöffel Tamari-Sojasauce

1 Stück Hokkaido-Kürbis entkernt und geschält (ca. 100 g)

1 Stück Aubergine (ca. 80 g)

1/2 Staudensellerie-Stange

1 Prise Salz

Galgant, frisch geriebene Muskatnuß

 

Reisflocken mit Wasser kurz aufkochen, Senf und Tamari unterrühren und nachquellen lassen.

Das Gemüse in der Küchenmaschine möglichst fein häckseln und in einer Schüssel mit den Gewürzen vermischen.

Den Reisflockenbrei sorgfältig unter das Gemüse kneten.

 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Flache Bratlinge formen und auf das Backpapier legen (ergibt etwa 9 Bratlinge).

Um das Backblech ganz auszunutzen habe ich eine gewaschene Kartoffel in dünne Scheiben geschnitten (ca. 0,5 cm) und die Scheiben mitgebacken.

 

20 Minuten backen, dann die Kartoffelscheiben herunternehmen und die Bratlinge wenden.

Noch etwa 10 Minuten in den Ofen schieben, dann auf einem Rost etwas abkühlen lassen und noch warm genießen.

 

Diese Bratlinge sind etwas aufwendiger, weil sie zwischendurch gewendet werden müssen.

Dadurch sind sie jedoch von außen schön knusprig und innen noch saftig und weich.

Vermutlich kann man mit den Reisflocken auch eine Art Reibeküchle backen, wenn man das Gemüse durch rohe geriebene Kartoffeln und Zwiebeln ersetzt. Das werde ich beizeiten ausprobieren.


Lupinen-Quinoa-Bratlinge

 

80 g Süßlupinenschrot

60 g Quinoaflocken

25 g Reisflocken

200 ml Wasser

1/2 Teelöffel Salz

 

1 Karotte

1 Wurzelpetersilie

1 rote Zwiebel

1 Teelöffel Senf

2 Eßlöffel Tamari-Sojasauce

1/2 Teelöffel Galgant

2 Eßlöffel Kastanienmehl

1 Hand voll Tiefkühlerbsen

 

Lupinenschrot mit den Flocken, dem Salz und dem Wasser ca. 2 Minuten aufkochen, zur Seite stellen und nachquellen lassen.

Karotten, Wurzelpetersilie und Zwiebel schälen und klein schneiden, dann in der Küchenmaschine möglichst fein häckseln und in eine Schüssel umfüllen.

Senf, Tamari, Galgant und Kastanienmehl zufügen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Tiefkühlerbsen direkt aus dem Gefrierfach zum Gemüse geben, dann den nachgequollenen Teig gut unter das Gemüse kneten.

Kleine flache Bratlinge formen, auf das Blech legen, 20 Minuten backen und auf einem Rost etwas abkühlen lassen.

Ergibt etwa 16 kleine Bratlinge.

 

Dieses Rezept ist entstanden, weil mein Süßlupinenschrot fast das MHD erreicht hatte und ich es gerne verwenden wollte.

Die Bratlinge, die ja eigentlich "Backlinge" heißen müssten, schmecken aromatisch würzig und haben eine angenehme Konsistenz. Sie können auch gut kalt gegessen werden und sind daher zum Mitnehmen gut geeignet.


Süßkartoffel-Lauch-Quinoa-Bratlinge

 

2 kleinere geschälte Süßkartoffeln

Wasser

4 Eßlöffel Tamari Sojasauce

1 Teelöffel italienische Würzkräuter

1/2 -1 Teelöffel scharfes Paprikapulver

1 Stück Lauch (ca. 12 -15 cm) nur vom weißen Anteil

6 Eßlöffel Kastanienmehl

6-8 Eßlöffel Quinoa-Flocken

 

Süßkartoffeln in Stücke schneiden, in wenig Wasser in 15 Minuten weich kochen, das überschüssige Wasser abgießen und anderweitig verwenden ( z.B. trinken).

Süßkartoffel stampfen, Lauch in ganz feine Streifen schneiden und mit den übrigen Zutaten zum Püree geben.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Kleine flache Bratlinge formen, auf das Blech legen und 15-20 Minuten backen.

Auf einem Rost etwas abkühlen lassen. Ergibt 10-12 kleine Bratlinge.