Salate, Bratlinge, Hauptgerichte


Blattsalat mit würzigem Gurken-Dressing

 

Feldsalat

grüner oder roter Blattsalat

1 Steinchampignon in Scheiben geschnitten

einige Gurkenscheiben

einige Rettich- oder Radieschenscheiben

 

1 Eßlöffel Zitronensaft frisch gepreßt

ca 5 cm Schlangengurke mit Schale

1 kleiner Apfel

1 Teelöffel Apfeldicksaft

etwas Kräutersalz

einige Blättchen Petersilie

 

Salat waschen und auf einem Teller anrichten.

Mit den Scheiben von Champignon, Gurke und Rettich (oder Radieschen) belegen.

 

Apfel entkernen und in kleine Stücke schneiden, Gurke ebenfalls in Stücke schneiden, mit Zitronensaft,Apfeldicksaft, Kräutersalz und Petersilie in den Mixer geben und fein mixen. Das Dressing getrennt zum Salat servieren.

 

Obwohl das Dressing vollkommen frei von Essig und Öl ist, schmeckt es würzig und frisch.

Nach dem medizinischen Medium Anthony William ist Essig ungünstig für die Leber und auch gesunde Fette und Öle sollten äußerst sparsam verwendet werden. Anthony William empfiehlt in seinen Büchern, Fett überhaupt erst am Abend zu essen:

"Heile deine Leber" 2019 Verlag Arkana und "Heile dich selbst- Medical Detox" 2021 Verlag Arkana


Kartoffel-Hafer-Bratlinge aus dem Backofen

 

3 größere mehligkochende Kartoffeln, Wasser

6 Eßlöffel glutenfreie Haferflocken (Kleinblatt)

1 Teelöffel Senf

1 Teelöffel Tamari Sojasauce

1 Teelöffel Quendel

1/2 Teelöffel Salz

1 Prise Galgant

1 durchgepreßte Knoblauchzehe

etwas frisch geriebene Muskatnuß

 

1 kleine rote Zwiebel in sehr feinen Würfeln

einige Tiefkühlerbsen

 

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, mit wenig Wasser in 20 Minuten weich kochen.

Das restliche Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen.

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Gewürze und Zwiebel-Würfelchen zu den gestampften Kartoffeln geben, zuletzt die unaufgetauten Erbsen hinzufügen und gut unterkneten.

Flache Küchle formen und auf das Backblech legen, ergibt etwa 13 Bratlinge.

Backzeit: 20-25 Minuten, zwischendurch eventuell einmal wenden.

 

Diese Variante mit Zwiebeln und Erbsen schmeckt mir sehr gut.

 

Zur Abwechslung könnten stattdessen auch Paprika-Pulver und feingeschnittene Paprikastreifen zum Grundteig gegeben werden.

 

Oder wie wäre es mit fein geraffelter Karotte und Petersilie? 

 

Vielleicht haben Sie noch weitere Ideen?

 

Diese Bratlinge kommen ganz ohne Fett aus und besonders genial finde ich, dass ich anschließend keine fettige Pfanne reinigen muß und auch keine fettbespritzte Herdplatte. Außerdem können die Küchle gut vorbereitet werden, der Grundteig ohne Zwiebeln und Erbsen hält sich gut im Kühlschrank.


Kürbis-Süßkartoffel-Püree mit Erbsen & Zucchini

 

1 kleiner Hokkaido-Kürbis ungeschält

1 Süßkartoffel geschält

Wasser

Salz

frisch geriebene Mußkatnuß

1/2 Teelöffel mildes Curry-Pulver

 

1 Tasse Tiefkühl-Erbsen

1 mittelgroße Zuchini

2 Eßlöffel Tamari Sojasauce

6 Eßlöffel Wasser

1 Knoblauchzehe gepreßt

1 Prise Galgant

gehackte Petersilie

 

Kürbis von den Kernen befreien, in Stücke schneiden und in einen großen Topf geben.

Süßkartoffel längs vierteln, in Stücke schneiden und oben auf den Kürbis legen.

Wasser angießen, bis knapp die Hälfte der Gemüsestücke bedeckt ist, zum Kochen bringen und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

 

Inzwischen Tamari und Wasser mit Galgant und Knoblauch in einer Pfanne mischen.

Die Tiefkühl-Erbsen in die Pfanne geben.

Zucchini längs vierteln, dann in Stücke schneiden und oben auf die Erbsen legen.

2 Minuten köcheln lassen, bis die Erbsen aufgetaut sind, dann unter Rühren weiter dünsten, bis die Zucchini weich, aber noch bißfest ist.

 

Das Kochwasser von Kürbis und Süßkartoffel in eine Tasse gießen und das Gemüse stampfen oder pürieren.

Eventuell etwas Kochwasser hinzufügen, bis das Püree die gewünschte Konsistenz hat.

(Den Rest als basische Brühe trinken, schmeckt aromatisch und süß.)

Das Püree mit Salz, Muskat und Curry würzen und mit dem Pfannengemüse anrichten.

Mit Petersilie bestreut servieren.

 

Dies ist ein leichtes Essen, das vollkommen ohne Fett auskommt und dennoch sättigt und nährt.

Grüne Erbsen sind sehr eiweißreich und die Farbkombination macht gute Laune.

Orange ist die Farbe der Lebensfreude und das leuchtende Orange von Kürbis und Süßkartoffel trägt viel gespeichertes Sonnenlicht in sich.

Ohne Salz, Muskat und Curry ist das Püree übrigens ein köstlicher Baby-Brei.


Grünkohl-Rosenkohl-Maronen-Töpfle

mit Süßkartoffeln

 

Etwa 5 Stängel Grünkohl

200 g Rosenkohl

1 Süßkartoffel

1 Päckchen gekochte Maronen, vakuumverpackt

200 ml Wasser

1-2 Lorbeerblätter

frisch geriebene Muskatnuß

Kräutersalz

 

Grünkohl waschen, die Blätter von den Stielen zupfen, grob schneiden und in einen großen weiten Topf geben.

Rosenkohl putzen und auf den Grünkohl legen.

Süßkartoffel schälen, vierteln und in ca. 1,5 cm breite Scheibchen schneiden, oben auf den Rosenkohl schichten.

Zuletzt die Maronen von der Verpackung befreien, die einzelnen Maronen voneinander lösen und ganz oben auf das Gemüse legen.

Lorbeerblätter, Muskat und Wasser zufügen und alles zum Kochen bringen, etwa 15 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis der Rosenkohl weich, aber noch bißfest ist.

Kräutersalz aufstreuen und vorsichtig umrühren,ohne dass die Süßkartoffeln zerfallen.

 

Dieses winterliche Gericht ist sehr sättigend und hinterläßt ein wohlig-zufriedenes Gefühl.

Als Kind und Jugendliche mochte ich keinen Grünkohl. Durch den Wolf gedreht und lange gekocht schmeckt er fade und gleichzeitig streng und hat mich immer an Kuhfladen erinnert.

Auf diese Weise wie hier im Rezept zubereitet hätte ich ihn wahrscheinlich gemocht, kurz gegart und bißfest harmoniert er wunderbar mit der Süße von Maronen und Süßkartoffel.


Pizza-Fladen (oder Gnocchi mit Tomatensauce)

 

3 mittelgroße mehligkochende Kartoffeln

Wasser

3 gehäufte Eßlöffel Kastanienmehl

1 Prise Salz

1 durchgepresste Knoblauchzehe

1 gestrichener Teelöffel Quendel

 

1 kleines Glas Bio-Tomatenmark

etwas Kräutersalz

italienische Würzkräuter

1/2 Teelöffel Apfeldicksaft

 

1 rote Zwiebel

1 -2 braune Champignons

1 Stück Zucchini

1 Stück rote Paprika

Petersilie oder das Grün einer Frühlingszwiebel

 

Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden,15 Minuten in wenig Wasser weichkochen, das übrige Wasser abgießen und die Kartoffeln stampfen. Das Püree etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Kastanienmehl, Salz, Knoblauch und Quendel zu den Stampfkartoffeln geben und zu einem formbaren Teig kneten, zwei Fladen formen und auf das vorbereitete Backblech legen, 15-20 Minuten backen.

 

Inzwischen das Tomatenmark mit etwas Wasser, Kräutersalz, den Würzkräutern und Apfeldicksaft verrühren.

Zwiebel schälen und in feine Scheiben oder Ringe schneiden,Champignons und Zucchini in dünne Scheiben schneiden, Paprika entkernen und in feine Streifen schneiden.

 

Tomatensauce auf die Fladen streichen und dann das Gemüse dicht darauf schichten.

Das Blech wieder in den Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen, bis das Gemüse gar ist.

Die Pizza mit Petersilie oder dem Grün der Frühlingszwiebel garnieren.

 

Aus dem Pizzateig können Sie übrigens auch ganz köstliche Gnocchi zubereiten.

In diesem Fall eventuell noch einen zusätzlichen Eßlöffel Kastanienmehl unterkneten, kleine Kugeln formen, etwas flach drücken und in kochendes Salzwasser geben.

Nach kurzer Zeit schwimmen die Gnocchi an der Oberfläche und können herausgeschöpft werden.

Die Tomatensauce in einem kleinen Topf erwärmen und mit den Gnocchi anrichten.